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Kindertagesbetreuung ab dem 8. März 2021

Virus (c) Bild von mattthewafflecat auf Pixabay
Virus
Datum:
Sa. 6. März 2021
Von:
Heike Weidenhaupt-Sauren

Kindertagesbetreuung ab dem 8. März 2021

 

Liebe Eltern,

 

seit Montag, dem 22. Februar 2021, haben wir wieder alle Kinder in die Kindertagesbetreuung eingeladen. Gerade für all diejenigen unter Ihnen, die meinen Appell, zu Hause zu betreuen, um-gesetzt haben, war das eine große Erleichterung. Ich weiß, dass ich Ihnen viel zugemutet habe. Aber Ihre Bereitschaft, die Mühen auf sich zunehmen, hat sich gelohnt. Sie haben so anderen Eltern, die auf Betreuung angewiesen waren, in dieser Situation geholfen und unsere Kitas und Kindertagespflegepersonen in einer ganz schwierigen Zeit entlastet. Das war ein ganz starkes Zeichen von Solidarität in der Krise. Dafür danke ich noch einmal sehr herzlich.

Großer Dank gebührt auch allen Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung, die mit ihrem Engagement die Kitas und die Kindertagespflege offen gehalten haben für die Kinder und Familien, die es brauchten. Die Gewerkschaften haben mir berichtet, dass sich zahlreiche Eltern in den letzten Tagen bei den Beschäftigten bedankt und ihre Wertschätzung zum Ausdruck gebracht hätten. Das finde ich ein ermutigendes Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in dieser Zeit.

Ich habe selber am vergangenen Freitag zum dritten Mal während dieser Pandemie einen Praktikumstag als Helfer in einer Kita gemacht und miterlebt, wie sehr sich die Kinder gefreut haben, ihre Freundinnen und Freunde, aber auch ihre Bezugspersonen in der Kita wiederzutreffen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass wir die Kindertagesbetreuung stabil halten.

Ich habe mich daher wochenlang öffentlich, aber auch intern dafür eingesetzt, dass alle Beschäftigten in Kita und Kindertagespflege beim Impfen vorgezogen werden. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, dies durchzusetzen. Ich habe in der Landes-regierung aufs Tempo gedrückt und freue mich, dass es am kommenden Montag losgeht. Das gibt uns die große Hoffnung, dass wir nach Ostern wieder ein gutes Stück Normalität in der Betreuung unserer Jüngsten erhalten.

Auch wenn wir durch Impfung und demnächst auch neue Test-möglichkeiten wirksame Instrumente gewinnen, ist die Pandemie noch nicht vorbei. Leider hat sich auch das Infektionsgeschehen im Vergleich zu meinem letzten Schreiben noch nicht weiter reduziert. Wir müssen weiter achtsam miteinander umgehen und vorsichtig bleiben. Darum werden wir bis zu den Ostertagen den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Gruppen beibehalten.

Als Familienvater weiß ich, dass die zur Umsetzung von Hygiene und Gruppentrennung notwendigen Kürzungen in den Kindertageseinrichtungen von 10 Wochenstunden für manche Familien weiterhin mit erheblichen Härten verbunden sind. Dennoch ist es in unser aller Interesse, dass gerade in den nächsten Wochen, in denen alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen geimpft werden sollen, die Einrichtungen stabil bleiben und in dieser Zeit des Übergangs nicht mit zusätzlichen Umorganisationen belastet werden. Ich werde mich im Sinne der Familien bei der Bundesregierung noch einmal für eine Erweiterung der Kinderkrankentage einsetzen.

Lassen Sie uns weiter zusammenhalten, damit wir bald neue Normalität für unsere Jüngsten zurückgewinnen und einen schönen Frühling erleben.

 

Herzliche Grüße

Ihr

Joachim Stamp